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Bildschirmfoto 2026 07 08 um 12.16.46 Foto: Cemre Nomer
KUNST

«Glyph in the Matrix» von Cemre Nomer

22. August – 22. Oktober 2026

Was passiert, wenn Realität nicht mehr ganz das ist, was wir sehen?

Zur Künstlerin

Cemre Nomer ist eine türkische multidisziplinäre Künstlerin. 2021 schloss sie ihr Studium der zeitgenössischen Kunst an der École de Design et Haute École d’Art du Valais (édhéa) ab.

Heute lebt und arbeitet sie in der Nordschweiz. Neben ihrer künstlerischen Praxis kuratiert sie den Projektraum Espace Formaline in Suhr (AG) und ist Mitglied der Kulturkommission der Gemeinde Suhr.

Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Fotografie, Malerei und immersiven Medien. Themen wie Identität, künstliche Intelligenz, Virtualität und Vergänglichkeit bilden die Grundlage ihrer künstlerischen Auseinandersetzung.

Zur Ausstellung

Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein Begriffspaar: Ein Glyph bezeichnet in der Typografie die spezifische Form, die ein Zeichen sichtbar macht, während ein Glitch eine plötzliche Störung beschreibt, die ein System unterbricht. Cemre Nomer führt beide Konzepte zusammen und untersucht die Übergänge zwischen Wahrnehmung, Erinnerung, Technologie und Bildproduktion.

Die Ausstellung vereint fotografische und malerische Werkserien mit einer eigens für die Rhyality Immersive Art Hall entwickelten 360°-Installation. Dabei wird der Glitch nicht als Fehler verstanden, sondern als Moment, in dem neue Perspektiven entstehen.

Zwischen analogen Bildern, digitalen Eingriffen und immersiven Räumen lädt «Glyph in the Matrix» dazu ein, die Grenzen zwischen Realität und virtueller Wahrnehmung neu zu betrachten.